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1

Mittwoch, 5. September 2007, 09:48

Stonbridge Unfallversicherung

Hallo und guten Tag!

Bei der Suche nach Informationen zu der mir kürzlich angebotenen Stonebridge Unfallversicherung bin ich leider noch nicht befriedigend fündig geworden. Gibt es jemanden, der bereits Erfahrung mit dieser Gesellschaft sammeln konnte, ob positiv oder negativ?
Für jeden Hinweis bin ich dankbar, da ich mich in den nächsten Tagen entscheiden müßte.
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2

Mittwoch, 5. September 2007, 11:55

Hallo Utmapa,

Die Stonebridge International Insurance Ltd. ist eine Versicherung die über Internet/Telefon oder Brief versucht ihre Produkte an den Mann/die Frau zu bringen. Beratung erfolgt im Schadenfall auch nur über eine Hotline und nicht über einen Makler / Berater vor Ort.

Die Werbung dieser Unternehmen, dass man sich einen Teuren Außendienst spart kann man auch nicht so stehen lassen, da es auf dem Markt Gesellschaften gibt, die trotz Außendienst / Makler bessere Leistungen/Bedingungen zu günstigerern Preisen bieten. Und die '' Eigenbedarfsermittlung'' per Internet oder ''FertigAngebote'' halte ich nicht unbedingt für das gelbe vom Ei.

Meine Frage hierzu wäre noch welches Angebot haben sie denn bekommen?

Was ist versichert?

Von wem haben sie das Angebot erhalten BKK? debitel? Internet? ...

Mfg

Ecki
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.'' A. Einstein :D
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3

Mittwoch, 5. September 2007, 12:43

Hallo Ecki,

vielen Dank für die schnelle Reaktion.

Um gleich die Fragen zu beantworten:
Versichert ist Unfall-Krankenhaustagegeld und Krankenhausaufenthalt im versicherten Ausland. Da die Tagessätze, die im Versicherungsfall gezahlt werden würden recht attraktiv sind, hatte ich erst einmal nicht abgelehnt, zumal eine 6 Wochen Probezeit eingeräumt wurde und ich mir dachte, in dieser Zeit könnte man ja mal pro und contra abwägen und sich im Internet schlau machen. Bisher konnte ich aber niemanden ausfindig machen, der diese Versicherung schon nutzen konnte.

Nun zur zweiten Frage: Das Angebot erhielt ich von Jamba, weil ich da mal ein Abo über mein Handyanbieter mit abgeschlossen hatte. War auch sehr erstaunt darüber.
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Beiträge: 690

Vermittlerstatus: Angestellter i. Innendienst

4

Mittwoch, 5. September 2007, 20:42

um gottes willen.
eine unfallversicherung ohne invaliditätsleistung. respekt! ganz großes kino!
überleg mal was passiert wenn du solch ein "produkt" wählst.
du kannst nach einem unfall ein 7-sterne-krankenhaus besuchen aber wer bezahlt dir eventuellen verdienstausfall oder notwenige behindertengerechte umbauten an haus/wohnung nach einem schweren unfall?
hier fehlt das wichtigste an der unfallversicherung! die invaliditätsleistung, alles andere ist nettes beiwerk.
vielleicht guckst du mal bei wiki oder hier und informierst dich erstmal prinzipiell über unfallversicherungen.

snake
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5

Donnerstag, 6. September 2007, 09:03

Zur Vervollständigung!

Ich habe natürlich auch eine "vernüftige" Unfallversicherung mit Invaliditätsabsicherung und noch einiges mehr.
Es gab für mich nur die Frage, wenn mehrfachversichert, so z.B. mit einem sehr guten Krankenhaustagegeld über die Stonebridge, was gut über einen Schmerz trösten könnte, kann das real sein oder nur Kundenfang.
Leider hat sich auch noch niemand gemeldet, der diese Versicherung kennt und Erfahrung damit hatte. Seltsam ist das schon!

Für jede weitere Anmerkung bin ich dankbar!

MfG Ute
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6

Donnerstag, 6. September 2007, 10:01

Wie SnakeShit schon gesagt hat, für das Geld würde ich meine Unfallabsicherung etwas anders gestalten, 100 Euro Krankenhaustagegeld ( !!!NUR BEI UNFALL!!! ) ist völlig übertrieben, genauo wie die 200 und 900 € für z.B. Genesungs/Auslandskrankengeld <-- auch nur durch Unfall. Ich würde wenn sie so viel Wert auf ein Krankenhaustagegeld legen eines über eine Private Krankenzusatz erwägen, da ich hier nicht nur bei Unfall sondern auch bei Krankheit eine Versicherungsleistung erhalte. :thumbsup:

Das Absicherungsmodel von Stonebridge gibt es auch von einigen anderen Gesellschaften.

Ich hoffe ich konnte weiter helfen.

MFG

Ecki
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.'' A. Einstein :D
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7

Freitag, 7. September 2007, 17:06

Vielen Dank für die bisherigen Beiträge! :thumbup:

Ja natürlich haben sie weitergeholfen und danach werde ich meine bestehende Unfallversicherung etwas verändern lassen und dann auch ausreichend abgesichert sein. Die Stonebridge Vers. wäre nur ein Zusatz gewesen, aber da ich niemanden finden konnte, der bereits dort Erfahrungen gesammelt hat, ist mir dieses Abenteuer dann doch zu kostspielig.

Die Dikussion Stonebridge Unfallversicherung möchte ich jedoch noch nicht völlig vom Tisch nehmen. Sollten "Betroffene" hier herein schauen, ist jede Meinung interessant.

MfG

Ute
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mischa

Administrator

Beiträge: 2 143

Vermittlerstatus: Versicherungsmakler

8

Samstag, 8. September 2007, 07:57

Ich bin bei Versicherungsanalysen von Mandanten schon auf diesen Anbieter gestossen. Auffällig war, dass immer nur relativ "unwichtige" Risiken abgedeckt wurden (für relativ hohen Beitrag), die wirklich kritischen Risiken wurden "vergessen". Im Klartext: Bedarfsgerechte Versicherungsvermittlung sieht anders aus.
mischa

Alle Beiträge und Nachrichten als Privatperson!
Ich bin Mitglied der Geschäftsleitung eines mittelständischen Versicherungsmaklers in der Region Augsburg: Homepage
Vermittlerregister (www.vermittlerregister.info): D-34G8-06WEW-16[/font]
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9

Dienstag, 11. September 2007, 20:55

Ich habe einen Vertrag mit Stonbrideg

Wollte nur mal sagen daß ich seit dem 19.05.07 eine Unfall-Krankenhaustagegeldversicherung bei Stonebridge habe.Kostet 13,95€ im Monat, für mich und meine Frau und soll bei einem Krankenhausaufenthalt 250€ pro Tag auszahlen.

Nun hatte zu allem Glück oder Unglück (wie man die Sache sieht) meine Frau am 19.08.07 einen Motorradunfall gehabt,und sich einen Hals- und vier Brustwirbel gebrochen. Hört sich schlimm an, ist aber nochmal gut gelaufen, die Halskrause kommt am 10.10.07 wieder ab, und die Brustwirbel wachsen ohne OP zusammen. und seit 6.09.07 ist meine Frau auch wieder zu Hause.

Nun aber zurück zu Stonbridge: Ich habe also am 21.08.07 den Versicherungsfall bei der gebührenfreien Hotline um 12.30Uhr gemeldet. Der freundliche Herr hat den Unfall in den Computer getippt, und gesagt ich bekomme noch einen Fragebogen per Post. Seitdem warte ich also auf den Fragebogen per Post. ?(

Ich werde euch aber weiter auf dem Laufenden halten, wie die Sache mit Stonebridge weitergeht.:D

Ich sehe aber diese Versicherung auch nur als Zusatz zu bereits bestehender Absicherung, da es sich ja bei der Stonebridge Versicherung um eine reine Krankenhaustagegeldversicherung handelt, und nicht um eine kombinierte Unfall-Todes oder Invaliditätsversicherung, da kann man mal Z.B. bei Cosmos online rechnen lassen. Da kostet das ganze gut 30-40€ mit einem wesentlich kleinerem Krankenhaustagegeld. Wenn pro Tag 10€ ans Kranhaus gehen bleibt bei 20€ gerade mal die Hälfte und die geht für Fahrtkosten drauf.

Wenn also Stonebridge 250,00€ pro Tag zahlt sind das bei 10 Tagen Krankenhaus schon mal ein paar € mehr. Wenn man nun nach 6 Wochen nur noch 70% Krankengeld bezieht, sind die 250 € pro Tag schon mehr als ein Schmerzensgeld, sondern für manche Familien überlebenswichtig.

Aber wie schon gesagt, Stonbridge muss halt zahlen :D

Also bis auf bald, ich schreibe mal wie die Sache gelaufen ist
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Beiträge: 893

Vermittlerstatus: Einfirmenvertreter

10

Dienstag, 11. September 2007, 21:50

RE: Ich habe einen Vertrag mit Stonbrideg

Wenn man nun nach 6 Wochen nur noch 70% Krankengeld bezieht, sind die 250 € pro Tag schon mehr als ein Schmerzensgeld, sondern für manche Familien überlebenswichtig.

Sorry.
Jeder kann ja abschliessen, was er will, dafür leben wir in nem Freien Land.
Aber die Argumentation ist nicht schlüssig.

Ein Krankenhaustagegeld ist sicher nicht als Ausgleich für den Einkommensverlust gedacht, wenn die Lohnfortzahlung durch den AG endet.
Dafür ist eine "normale" Krankentagegeldversicherung, die ab dem 42.Tag greift, viel sinnvoller.

Man kann ja auch laaange arbeitsunfähig sein, z.B. durch nen Bandscheibenvorfall, OHNE im Krankenhaus zu liegen, und dann bringt Stonebridge gar nichts.

Und nebenbei - wenn Sie zusätzlich zu den 70% der Krankenkasse nochmal 250,- pro Tag brauchen, um zu überleben - welches Manager-Einkommen soll denn da abgesichert werden ?

Aber wie gesagt, nicht persönlch nehmen, ist nur meine bescheidene Meinung.

Viele Grüsse
Andre
Viele Grüsse
André


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Meine Beiträge sind rein privater Natur ohne jegliche kommerzielle Absicht.
Sie stellen in keiner Weise eine Rechtsberatung dar.

Die Beiträge in diesem Internetauftritt sind meine eigenen und entsprechen nicht notwendigerweise den Positionen, Strategien oder Meinungen meines Unternehmens.
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11

Mittwoch, 12. September 2007, 15:43

Ist im Grunde schon richtig, aber als Alleinverdiener ein oder
zwei Kinder mit 1800€ Netto, und dann nur noch 70% ist ein Minus von
540€. Da reden wir doch nicht von Managergehältern die wir abdecken
wollen sondern vom ganz normalem Bürger wie du und ich, und da sind
doch bei 10 Tage Krankenhaus mit 250€, 2500€ schon mal die
Differenz für 4 Monate Krankengeld zum normalen Lohn , oder ? So
sieht in Deutschland die Wirklichkeit aus, und 540€ waren 1056,15
DM !!



Aber ist schon o.k. man kann sich so oder so versichern.
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Beiträge: 690

Vermittlerstatus: Angestellter i. Innendienst

12

Mittwoch, 12. September 2007, 16:24

mal abgesehen von der sinnhaftigkeit dieser police: gibt es nicht auch in der personenversicherung ein bereicherungsverbot?
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13

Mittwoch, 12. September 2007, 17:33

Die Frage nach der sinnhaftigkeit bei dieser Versicherung ist schon berechtigt. Ich war aber der Meinung, dass die Versicherung für diesen Preis o.k. ist. Hierzu gib es sicher auch andere Meinungen

Aber was heist "bereicherungsverbot" ?, ich habe eine Krankenhaustagegeldversicherung abgeschlossen um mich gegen diese Versicherungsfall zu versichern, und nun ist leider für meine Frau dieser Versicherungsfall eingetreten.

Wäre doch genauso, wenn ich eine Risikolebensversicherung über 200.000,00 € abschliesse, einen oder zwei Monate den Beitrag bezahle, dürften so um die 50€ sein, und dann sterbe ich einfach. Und nun kommt der Begünstigte der Lebensversicherung und will die 200.000,00€ haben, nach zwei Monaten Beitragszahlung. ;)
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14

Mittwoch, 12. September 2007, 19:59

Ist im Grunde schon richtig, aber als Alleinverdiener ein oder
zwei Kinder mit 1800€ Netto, und dann nur noch 70% ist ein Minus von
540€.



Aber ist schon o.k. man kann sich so oder so versichern.
Und warum schließen Sie dann nicht ein Krankentagegeld ab dem 43 Tag in Höhe von 18€ ab. Dieses gilt für alle längerfristigen Erkrankungen, nicht nur unfallbedingt.

Die erwähnten Summen sind meines Erachtens Wetten auf das eigene Unglück und total überflüssige Produkte.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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15

Mittwoch, 12. September 2007, 20:01

mal abgesehen von der sinnhaftigkeit dieser police: gibt es nicht auch in der personenversicherung ein bereicherungsverbot?
laut VVG § 55 gilt das Bereicherungsverbot nur für Schaden-, nicht für Summenversicherungen.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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Beiträge: 690

Vermittlerstatus: Angestellter i. Innendienst

16

Mittwoch, 12. September 2007, 22:45

laut VVG § 55 gilt das Bereicherungsverbot nur für Schaden-, nicht für Summenversicherungen.

ok, thx
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17

Dienstag, 13. Januar 2009, 12:34

Hat die Versicherung bezahlt?

Leider ist das Thema schon ziemlich alt, aber ich würde trotzdem gerne versuchen, eine Frage an "ich mein ja nur" zu stellen.
Hat die Versicherung im Endeffekt das Geld bezahlt?



Danke und Gruß

Pieps
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tommi69

V.I.P.

Beiträge: 501

Vermittlerstatus: Einfirmenvertreter

18

Dienstag, 13. Januar 2009, 13:49

RE: Hat die Versicherung bezahlt?

Leider ist das Thema schon ziemlich alt, aber ich würde trotzdem gerne versuchen, eine Frage an "ich mein ja nur" zu stellen.
Hat die Versicherung im Endeffekt das Geld bezahlt?

Da der User am 12.09.2007 um 17:43 seine letzte Aktivität hier im Board hatte (siehe Profil vom User 8o ), werden wir die Antwort wohl nie erfahren.


Danke und Gruß

Pieps
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten :tongue:


Meine Seite
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19

Mittwoch, 14. Januar 2009, 09:52

Schade

Das ist natürlich blöd.

Gut, dann werd ich mich mal so umhören.



Danke für die Info
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20

Dienstag, 5. Januar 2010, 01:15

Diese versicherung zahlt wirklich unkompliziert und schnell!

Hallo,



so unwahrscheinlich das klingen mag, aber wir hatten so einen Fall. Wir sind mit dieser Versicherung sehr zu frieden. Sicher ist sie nur ein Zusatz, aber eben ein schönes Zuckerl. Meine Tochter(da 3Monate) erlitt durch einen Sturz einen Schädelbruch. Sie war 5 tage im krankenhaus zur Kontrolle. 1500,- € Auszahlung war die Folge. Und das wirklich recht unkompliziert. Ein Anruf, ein Formular und die Bestätigung des Krankenhauses. Ca. nach 2 1/2 Wochen hatten wir das Geld auf dem Konto.

Ich kann nur sagen, bei uns war alles ok!



Lg Gisi
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